Mit dem Rad durch Wallenhorst: Gemeinsam hingeschaut, wo es noch besser gehen kann

Teilnehmer der Radtour, darunter Vertreter des Radweg Hollage-Halen e. V. , Mitglieder und Ratskandidaten der Grünen Wallenhorst und Bürgermeisterkandidat Alexander Strehl, Fotograf Yannik Kolmer
Yannik Kolmer | Teilnehmer der Radtour, darunter Vertreter des Radweg Hollage-Halen e. V. , Mitglieder und Ratskandidaten der Grünen Wallenhorst und Bürgermeisterkandidat Alexander Strehl, Fotograf Yannik Kolmer

Wallenhorst, 30. August 2026. Wo funktioniert Radverkehr in Wallenhorst bereits gut – und wo gibt es noch Hindernisse und Verbesserdungsbedarf? Dieser Frage ist der Ortsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Wallenhorst am Sonntagnachmittag gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern bei einer Radtour durch die Gemeinde nachgegangen.

Zehn Menschen waren dem Aufruf des Ortsverbandes gefolgt. Mit dabei waren auch Mitglieder des Bürger-Radweg Hollage-Halen e. V. sowie des ADFC, die ihre Erfahrungen und ihre Perspektive auf die Radverkehrssituation in Wallenhorst einbrachten.

Die Mitglieder des Bürger-Radweg Hollage-Halen berichteten unter anderem von ihren Bemühungen, die Lücke im Radweg an der Brücke über den Stichkanal zu schließen.

Bei der Radtour stand bewusst keine vorher bis ins Detail festgelegte Route auf dem Programm. Zu Beginn wurde gemeinsam besprochen, welche Stellen angefahren werden sollten. So entstand eine Tour, die sich an den Erfahrungen und Hinweisen der Teilnehmenden orientierte.

Auf dem Weg durch Wallenhorst-Zentrum, Rulle, Lechtingen und Hollage wurden unterschiedliche Situationen direkt vor Ort betrachtet und diskutiert. Im Mittelpunkt standen insbesondere Stellen, an denen fehlende oder unklare Radverkehrsführungen, Übergänge und andere Hindernisse das sichere und komfortable Vorankommen mit dem Fahrrad erschweren.

Gleichzeitig zeigte die Tour auch, dass sich in den vergangenen Jahren bereits einiges getan hat. Gute Lösungen sind vorhanden – entscheidend ist jedoch, bestehende Lücken zu schließen und Radwege so miteinander zu verbinden, dass ein durchgängiges und sicheres Netz entsteht.

Besonders wertvoll war dabei der Austausch zwischen Menschen, die im Alltag mit dem Fahrrad unterwegs sind, den Mitgliedern des ADFC und des Bürger-Radweg Hollage-Halen sowie dem Ortsverband. Viele Probleme werden auf Plänen oder Karten nur schwer sichtbar. Wer die Strecken selbst mit dem Fahrrad fährt, erlebt unmittelbar, wo eine Verkehrsführung funktioniert – und wo sie unnötig kompliziert oder unsicher wird.

„Genau darum ging es uns bei dieser Tour: nicht nur über Radverkehr zu sprechen, sondern gemeinsam aufs Rad zu steigen und sich die Situation vor Ort anzusehen. Die Hinweise und unterschiedlichen Erfahrungen der Teilnehmenden haben uns viele konkrete Punkte mitgegeben, die wir in die weitere politische Arbeit einbringen wollen“, so der Yannik Kolmer vom Ortsverband der Grünen Wallenhorst.

Nach rund drei Stunden endete die gemeinsame Tour bei einem kleinen Picknick am Kanal zwischen Hollage und Halen. Dort bestand noch einmal Gelegenheit, die Eindrücke der Fahrt auszutauschen und über Ideen für die weitere Entwicklung des Radverkehrs in Wallenhorst zu sprechen.

Für die GRÜNEN Wallenhorst steht fest: Wer möchte, dass mehr alltägliche Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, muss dafür sorgen, dass dies sicher, einfach und durchgängig möglich ist. Die Tour hat gezeigt, dass Wallenhorst dabei bereits an vielen Stellen auf einem guten Weg ist – aber ebenso, dass noch einiges zu tun bleibt.

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